2014 Württembergische Meisterschaften

Württembergische Meister und Vize Titel für die Rettungsschwimmer

Im zweiten Jahr in Folge geht der Titel für die beste Rettungsschwimmerin Württembergs wieder nach Waiblingen. Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen der DLRG (Deutsche-Lebens-Rettungsgesellschaft) in Biberach an der Riß, holte sich dieses mal Christina Magg souverän den ersten Platz mit einer persönlichen Bestleistung von 2.697 Punkten. Seit ihrer Kindheit schwimmt und trainiert sie im Stützpunkt Hegnach.
Die Spannung vor und während des Wettkampftages war sehr groß. Die Damen der Ortsgruppe veranstalteten bei den Einzelwertungen eine Vereinsmeisterschaft, so könnte man meinen, schaut man sich die folgenden Ergebnisse an:
Saskia Otto, Platz 3 mit 2.525 Punkten, Sandra Rambow Platz 4 mit 2.484 Punkten, Verena Magg, Stützpunkt Hegnach 5. Platz mit 2.426 Punkten und Dorothea Schürholz mit 2.379 Punkte auf Platz 8.

Diese 5 jungen Damen sind dann auch gleich Vizemeister in der Mannschaftswertung geworden. Das Zusammenspiel von Einhaltung der Regeln, Schnelligkeit und Technik ist im Rettungssport enorm wichtig. Seit Jahren schwimmen diese Damen an der Spitze in Württemberg mit.
Zum Training treffen sie sich in Waiblingen. Nur zwei davon sind im Moment vor Ort jede Woche im Training anzutreffen, die drei außerhalb studierenden kommen immer mal wieder für ein Trainingswochenende dazu. Sie kennen sich schon lange und die zu schwimmenden Disziplinen werden nach persönlichen Stärken untereinander aufgeteilt.

In der DLRG bei den Rettungswettkämpfen wird das Retten simuliert. Zu retten gilt es eine orange farbene Puppe, die ca. 50 kg schwer ist. Sie wird aus einer Tiefe von ca. 1.80 m geborgen und anschließend durchs Wasser transportiert. Dies geschieht einmal mit und einmal ohne Flossen. Auch kommt der Gurtretter zum Einsatz. Dieses Rettungsgerät, aus biegsamem Schaumstoff, wird um die Puppe gelegt und mit einem Karabiner geschlossen um die Puppe damit abzuschleppen. Hier ist neben der Technik auch viel Geschicklichkeit gefragt. Den wachsamen Augen der Wettkampfrichter, die sehr genau hinsehen ob die Atemorgane der Puppe immer über Wasser sind, entgeht kein Fehler.

Die Rettungssportler der Ortsgruppe Waiblingen und des Stützpunktes Hegnach sind fit in diesen Disziplinen. Jedes Jahr stellen sie sich auch ehrenamtlich zu Wachen im Freibad, den Seen im Bezirk und der Ostsee in den Dienst der Sicherheit am und im Wasser.

Die weiteren Platzierungen der Teilnehmer:
Mannschaftswettbewerb AK 17/18 männlich: Platz 10
In der Einzelwertung: AK 15/16 21. Platz Celine Hauser (2.110 Punkte)
AK 15/16 männlich 6. Platz Dirk Kuhn (2.368 Punkte)
AK 17/18 männlich 6. Platz Yanick Kiechle (2.121 Punkte)
AK offen männlich 12. Platz Kai Otto (1.990 Punkte)