2008 - 35. Württembergische Meisterschaften im Rettungsschwimmen

 14 Rettungsschwimmer aus der DLRG Ortgruppe Waiblingen und des Stützpunktes Hegnach sind am 06.07.08 nach Albstadt zu den Württembergischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen gefahren. Sie hatten sich zuvor im Februar bei den Bezirksmeisterschaften in Fellbach qualifiziert.

Für die Mannschaftswettbewerbe sind für den Bezirk Rems-Murr 3 Mannschaften aus Waiblingen an den Start gegangen. In der Altersklasse 13/14 weiblich waren dies Katharina Berner, Verena Magg (Stpkt. Hegnach), Mona Rapp, Aurelia Triolo und Isabel Troff.

Für diese Meisterschaften waren sie als dritte von 18 Mannschaften zugelassen worden. Sie konnten diesen Platz souverän halten. Am Ende durften die Mädchen zum ersten Mal auf das Siegertreppchen steigen und sich riesig über diese gute Leistung und die Medaillen freuen.

In der AK 17/18 männlich sind Vanessa Blechschmidt, Kai Otto, Timo Rapp, Athanasios Siames und Jessica Spengler alle aus der OG Waiblingen mit einer gemischten Mannschaft angetreten. Gemischten Mannschaften werden nur in der männlichen Kategorie gewertet.

Auch sie haben gezeigt, dass sie sich nicht zu verstecken brauchen. Zugelassen über die Punktewertung als 12. Mannschaft von 13 in dieser AK, sind sie auf württembergischer Ebene auf den 5. Platz vorgeschwommen.
In der AK offen weiblich sind die bereits erfahrenen jungen Damen Daniela Klein, Christina Magg, (beide Stpkt. Hegnach), sowie Saskia Otto und Sandra Rambow  (OG Waiblingen) dieses Jahr wieder württembergische Vizemeister geworden. Von 15 zugelassenen Mannschaften konnten sie den 2. Platz erfolgreich verteidigen.

Die 4 Disziplinen der Mannschaftswettbewerbe beginnen mit dem Hindernisschwimmen. Auf der Strecke von 50 m muss ein ca. 80 cm tiefes Hindernis 2 mal untertaucht werden.  Die zweite Prüfung im Wasser ist die Puppenstaffel. Die Puppe, die circa 50 Kilogramm schwer ist, wird von 4 Mannschaftsteilnehmern je 25m transportiert ohne dass die Atemwege der Puppe unter Wasser sein dürfen. Schwierig ist hier die korrekte Übergabe am Beckenrand zum nachfolgenden Schwimmer.

Die dritte Disziplin ist die Gurtretterstaffel, wobei jeder der vier Schwimmer eine andere 50 m Lage zu absolvieren hat. Der Erste schwimmt Freistil, der Zweite Freistil mit Flossen, der Dritte Freistil mit Gurtretter, das ist ein Rettungsgerät, der Vierte schwimmt mit Flossen und transportiert mit Hilfe des Gurtretters den dritten Schwimmer als Verunfallter. Zum Schluss wird noch die kleine Rettungsstaffel ausgeschwommen.

Hier wird mit 50 m Flossenschwimmen begonnen, dann folgt der zweite Starter mit 25 m Tauchen und 25 m Freistil mit Flossen, weiter geht es mit 50 m Puppe schleppen, und der Schlussschwimmer, mit Flossen, schleppt die Puppe nochmals 50 m.

Als 5 Disziplin wird von jeweils 4 Teilnehmern einer Mannschaft die Herz-Lungen-Wiederbelebung, kurz HLW, geprüft.
Am Sonntag wurden die Einzeldisziplinen ausgetragen.
Die Wasserdisziplinen sind bei den Jahrgangsaltersklassen bis auf die Streckenlänge alle gleich. Begonnen wird auch hier mit dem Hindernis, es folgt das Retten einer Puppe ohne Flossen, dann kommt zum Schluss das Retten einer Puppe mit Flossen mit der doppelten Streckenlänge. Die HLW-Disziplin ist bei den Einzelwettkämpfen die vierte Wertung.

Folgende Platzierungen wurden für die sechs Einzelteilnehmer erzielt:
Katharina Berner (OG Waiblingen) AK 13/14 weiblich Platz 3 mit 2526 Punkten, Kai Otto (OG Waiblingen) AK 15/16 männlich Platz 9 mit 2252 Punkten und Christina Magg (Stpkt. Hegnach) AK 17/18 weiblich Platz 5 mit 2598 Punkten.
Bei der offenen AK werden vier von sechs Disziplinen gewertet.
Die Disziplinen sind 200 m Hindernisschwimmen, 100 m Retten mit Flossen und Gurtretter, 50 m Retten einer Puppe, 100 m kombinierte Rettungsübung, 100 m Retten einer Puppe mit Flossen und 200 m „Super Lifesaver“.

Am Ende hat es Sandra Rambow mit Platz 2 und 2630 Punkten auf das Treppchen geschafft, Saskia Otto ist auf Platz 4 mit 2542 Punkten (beide OG Waiblingen) und Daniela Klein auf Platz 7 mit 2432 Punkten (Stpkt. Hegnach). Der Rems-Murr Kreis erhielt den Pokal für die meisten bestanden HLW Prüfungen.